Am 5. und 6. September 2026 fand bereits zum dritten Mal in Folge in Erfurt die Praxisschulung statt. Marschtanzgruppen und Solistinnen hatten auch in diesem Jahr die Möglichkeit, wertvolles Feedback von erfahrenen Dozentinnen aus dem Schulungsteam des BDK zu erhalten.

Die Schulung bot den teilnehmenden Gruppen und Einzelpersonen die Gelegenheit, ihre Tänze unter professioneller Anleitung weiterzuentwickeln und gezielt zu verfeinern. Für die Thüringer Teilnehmerinnen und Teilnehmer hat das Schulungswochenende eine besondere Bedeutung, denn die Landesmeisterschaft steht bereits in knapp sieben Wochen bevor. Somit bot die Veranstaltung eine wichtige Gelegenheit, letzte Schwachstellen zu erkennen und gezielt an Technik, Ausführung und Präsentation zu arbeiten.

Insgesamt stellten sich 12 Gruppen und 2 Solistinnen den kritischen und zugleich fachkundigen Augen der beiden Dozentinnen aus dem Schulungsteam des BDK. In diesem Jahr durften sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über eine bereits bekannte Konstellation freuen: Simone Burkhardt, die als Jurorin tätig ist, brachte ihre langjährige Erfahrung und Fachkompetenz in die Bewertungen ein. Anika Bornemann, die selbst viele Jahre als Tänzerin und Trainerin  aktiv war, ergänzte das Team mit ihren wertvollen Erfahrungen aus der Praxis.

Für Simone Burkhardt war es bereits das dritte Jahr in Folge, in dem sie die Schulung in Erfurt begleitete. Dadurch konnte sie bei einigen Gruppen die Entwicklung über mehrere Jahre hinweg beobachten und Fortschritte unmittelbar miterleben. Gerade für die Trainerinnen und Teilnehmer der regelmäßig teilnehmenden Gruppen ist diese kontinuierliche Begleitung besonders wertvoll, da die Dozentin die Entwicklung der Tänzerinnen kennt und gezielt an bereits bekannten Punkten anknüpfen kann.

Ziel der Schulung war es, technische Fehler zu erkennen und zu minimieren, die Präzision der Bewegungsabläufe zu verbessern und die Ausdrucksstärke der Darbietungen zu optimieren. Darüber hinaus wurde ein besonderes Augenmerk darauf gelegt, ob die ausgewählte Musik zur jeweiligen Tänzerin und Tänzer beziehungsweise zur Gruppe passt. In einigen Fällen wurden auch die Kostüme betrachtet und entsprechende Hinweise gegeben, um das Gesamtbild der jeweiligen Darbietung abzurunden.

Die teilnehmenden Gruppen erhielten detaillierte Rückmeldungen insbesondere zu Synchronität, Ausführung und Präsentation. Simone und Anika legten dabei besonderen Wert auf die Sauberkeit der Bewegungen, eine präzise Ausführung sowie die Harmonie innerhalb der Gruppen. Auch die Trainer:innen nutzten die intensive Schulungszeit, um Fragen zu stellen, Anregungen aufzunehmen und von der fachlichen Einschätzung der Dozentinnen zu profitieren.

Das Schulungswochenende war für alle Beteiligten eine wertvolle und intensive Vorbereitung auf die bevorstehende Turniersaison. Die individuellen Rückmeldungen gaben allen teilnehmenden Personen wichtige Impulse für die weitere Arbeit und halfen dabei, bereits vorhandene Stärken auszubauen und gezielt an Verbesserungsmöglichkeiten zu arbeiten. Simone und Anika vermittelten dabei nicht nur konkrete Verbesserungsvorschläge, sondern auch das nötige Vertrauen, um mit noch mehr Sicherheit und Selbstbewusstsein in die kommenden Turniere zu starten.

Das Feedback der Gruppen und Solistinnen fiel durchweg positiv aus. Die Rückmeldungen der Dozentinnen wurden dankbar angenommen und als besonders hilfreich für die weitere tänzerische Entwicklung empfunden. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer betonten, wie wertvoll die individuelle und fachkundige Einschätzung für die kommenden Wochen sei.